Arbeiten mit der Canon EOS 1D-X

Gestern hatten einige ausgewählte Gäste die Möglichkeit die zur Zeit einzigen beiden Vorserien Modelle der neuen Canon EOS 1D-X in unserem Studio näher zu begutachten. Dies wurde durch CANON und Calumet Photographic, Berlin ermöglicht.

Herr Martin Wieser (Techn. Representative Retail) gab eine sehr interessante und ausführliche Präsentation, um die vielen Funktionen und Neuheiten des ab April 2012 verkäuflichen Top-Models zu erklären. Während die technischen Eckdaten schon lange im Internet nachzulesen sind, bekamen die Zuhörer hier tiefere Einblicke in die Neu- und Weiterentwicklungen. An dieser Stelle möchte ich nur das neue und sehr komplexe AF-System, Gesichtserkennung, zusätzliche in der Funktion frei belegbare Bedienelemente, einen Ethernet-Anschluss, die trotz der unglaublichen Vielzahl an Funktionen klare und saubere Menu-Struktur
sowie die hervorragende Aufnahmequalität bei schlechtem Licht (ISO 6400 ist bei dieser Kamera wirklich nutzbar!) erwähnen.

Nach wenigen Augenblicken ist der gewohnte Umgang mit der Kamera möglich. Alle Bedienelemente sind genau an der Stelle, an der ich sie erwarten bzw. mir wünschen würde. Um alle Funktionen und Möglichkeiten voll auszuschöpfen muss jedoch sehr viel Zeit eingeplant werden (so bleibt die Kamera über Monate hinweg „neu“, da es sehr viel zu entdecken gibt). An dieser Stelle sollte der „INFO“ Knopf erwähnt werden: Zu allen nicht ohnehin eindeutigen Funktionen können über dieses online-Handbuch sofort Erklärungen abgerufen werden. Mit einem voraussichtlichen Verkaufspreis von ca. 6000 Eur liegt die Zielgruppe eindeutig beim professionellen Fotografen, der dann aber auch eine Kamera vorfindet, die in nahezu allen Aufnahmesituationen das richtige Werkzeug ist.

Die Auflösung des Vollformat CMOS Sensors liegt bei 18 Megapixel. Warum nicht 20+, 30 oder sogar noch mehr? Die Antwort war hochinteressant: „Das zur Zeit vorhandene EF Objektiv-Portfolio würde nicht für alle Objektive die für einen solchen Sensor nötige Abbildungsleistung aufweisen“. Während viele der vor allem neueren L-Serie Objektive diese Anforderungen erfüllen, würden viele „Brot und Butter“ Objektive, die sich im täglichen Einsatz befinden zu enttäuschenden Ergebnissen führen (Bild in der Mitte scharf, zum Rand hin unschärfer). So wurde bewusst die Entscheidung getroffen, die Auflösung auf 18 Megapixel zu beschränken: In der Zukunft wird sich dies mit der Erweiterung und Modellpflege der EF-Objektive ändern.

Genug der Worte, lassen wir Bilder sprechen :

Ich möchte mich hier bei Canon Europe, Calumet Photographic Berlin und dem ganzen Team der Central City Studios Berlin bedanken, die dieses interessante Event ermöglicht haben.

Stay tuned …

Ein Gedanke zu “Arbeiten mit der Canon EOS 1D-X

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